The fantastic Four und ein weiterer Gipfelsieg, diesmal der Hochkönig im Salzburger Land

0
1639
Aufstieg Hochkönig

Mit allen Utensilien ausgestattet, wie sich das für eine ausgiebige Tour im Hochgebirge gehört starten wir vier, der Franz, der Stefan, der Karl und der Ludwig am 11. September 08 um 7 Uhr, bei herrlichstem Bergwetter Richtung Mühlbach am Hochkönig. Der Hochkönig mit seinen 2.947 Metern liegt in den Salzburger Kalkalpen im Südosten des Steinernen Meeres. Um 9.15 haben wir Dienten erreicht und stellen unser Auto am Parkplatz Erichhütte ab. Mit Sack und Pack geht es erst einmal zur Erichhütte die ist in einer halben Stunde erreicht. Die Hütte ist von Mai bis Ende Oktober bewirtschaftet. Nun beginnt der Aufstieg auf den Hochkönig. Über einen gut markierten Steig über Wiesen und an Latschen vorbei gelangt man zur Birgkarscharte. Nun folgt der Anspruchsvolle Teil unserer Bergtour. Durch die Steinschlaggefahr ist der der Aufstieg über das Birgkar nicht ganz ungefährlich. Jetzt ist man am blanken Felsen angelangt. Noch etwas ist zu erwähnen, es gibt unterwegs kein Trinkwasser, daher ausreichen Flüssigkeit mitnehmen. Nach einiger Zeit sieht man das Matrashaus, allerdings noch in sehr weiter Ferne. Nach etwa 5 Stunden Gehzeit haben wir den Gipfel des Hochkönig erreicht…..Der Anstieg war stark, aber man wird für die Mühen und Plagen mit einer fantastischen Fernsicht belohnt. Der Hochkönig ist  landschaftlich eine absolut lohnende Tour. Eine gute Kondition und Trittsicherheit sollte man schon haben und schwindelfrei muss man auch sein. So und jetzt haben wir uns erst einmal ein kühles Bier verdient, wir werden hier im Franz Eduard Matrashaus übernachten. Das Matrashaus ist eine der höchstgelegenen Berghütten in den Ostalpen und das haben wir in der Nacht, bei einem gewaltigen Gewitter und starken Sturmböen zu spüren bekommen. Gut, dass das Haus massiv gebaut ist. Nach einer etwas unruhigen Nacht stehen wir um 6.30 Uhr auf. Jetzt gibt es erst einmal ein Gutes Frühstück, um € 7,– aber mit Buffet, bevor wir zum Abstieg aufbrechen. Nach dem Unwetter in der Nacht, hat es sich wieder „ausgeputzt“ und wir haben wieder herrlichstes Bergwetter. Falls jemand großen Wert auf Körperpflege legt, Duschgelegenheit gibt es keine im Matrashaus. Kaltes Wasser gibt es gegen „Markerl“ um € 2.50. Man muss allerdings dazusagen, dass Gletscherwasser wird gesammelt, zum Haus gepumpt aufbereitet und dann für die weitere Verwendung gespeichert. Durch die Mitgliedschaft beim Alpenverein zahlen wir für die Übernachtung im Lager um etwa ein Drittel weniger als der Normalpreis wäre. Unser Abstieg wird uns über die Mitterfeldalm und das Ochsenkar bis zum Arthurhaus in Mühlbach am Hochkönig führen. Guat is`gangen nix is gscheh`n. Jetzt geht es an die Planung für die nächste Bergtour.

Themen-Suche:

  • hochkönig mattrashaus

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT