Der Großglockner – Österreichs höchster Berg

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Wahrzeichen der Ostalpen – der Großglockner

GroßglocknerÖsterreichs höchster Berg, alpines Wahrzeichen und das Symbol der Ostalpen schlechthin ist wohl der Großglockner mit 3797 Meter im Nationalpark Hohe Tauern. Er ist von ausgedehnten Gletschern umgeben von denen das Pasterzenkees kurz Pasterze genannt am Fuß seiner Nordostflanke der größte Gletscher der Ostalpen ist. An Wettergünstigen Tagen erlebt der Glockner wahre Massenanstürme und vor dem Gipfel stauen sich die Klettergruppen. Obwohl er nicht zu den ganz leichten Kletterrouten zählt, liegt seine Besteigung auch für den Normalbergsteiger im Bereich des Möglichen. Zwei Expeditionen waren nötig bis der Glockner im Jahre 1800 erstmals bezwungen wurde. Ein wichtiger Stützpunkt für die Bergsteiger auf den Weg zum Gipfel ist die Erzherzog-Johann-Hütte auf der Adlersruhe 3454 m. Der Glockner besitzt wahrliche „Highlights“ wie etwa die Steilrinne zwischen Großglockner und Kleingglockner, die Pallavacini-Rinne, sie ist benannt nach ihrem Erstdurchsteiger, dem Marktgraf Alfred Pallavicini, dieser fand mit zwei Kalser Bergkollegen 1886 seinen Tod am Glockner. Die Pallavicini-Rinne ist eine der interessantesten Eistouren der Ostalpen. Der Stüdlgrat ist ein beliebter und fantastischer Gratanstieg auf den Glockner der allerdings von vielen Begehern weit unterschätzt…wird, Schnee und Eis können den Aufstieg noch zusätzlich erschweren. Der Glockner birgt doch einige Gefahren die nicht unterschätzt werden dürfen. Endpunkt aller Aufstiegsvarianten und Routen ist die Erzherzog-Johann-Hütte. Der Aufstieg von der Erzherzog- Johann-Hütte auf der Adlersruhe zum Gipfel ist für Bergsteiger mit Erfahrung in Fels und Eis eine interessante Tour. Weniger Geübte sollten sich besser einem Bergführer anvertrauen, sind doch alleine die Gletscherzugänge zur Adlersruhe spaltenreich und gefährlich. Varianten zur Erzerherzog-Johann-Hütte: von Kals über die Lucknerhütte zur Stüdlhütte und weiter zur Erzherzog-Johann- Hütte, oder vom Glocknerhaus über die Stockerscharte zur Salmhütte und weiter zur Erzherzog-Johann-Hütte. Man darf bei einer Tour auf den Großglockner nie vergessen, dass man sich in Hochalpinen Gelände befindet und dem Glockner nur 200 Meter auf einen Viertausender fehlen. Steinschlag, Gewitter und Wetterstürze, Lawinen, Gletscherspalten, unzureichendes Können und eine Mangelhafte Ausrüstung haben schon viele Bergsteiger in Gefahr gebracht. Ist das Wetter günstig sieht man in Norden bis zum Böhmerwald und im Süden bis zur Adria. Die mautpflichtige Glocknerstraße führt von Bruck im Salzburger Land nach Heiligenblut in Kärnten. Die zwei bekanntesten Aussichtspunkte an der Glocknerstraße sind die Edelweißspitze 2577 m und die Franz-Josefs-Höhe 2362 m und mit der Gletscherbahn kommen die Touristen scharenweise bequem auf das „ewige Eis“ der Pasterze.

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