Kategorienarchiv: Salzburg

Der Großglockner – Österreichs höchster Berg

Wahrzeichen der Ostalpen – der Großglockner

GroßglocknerÖsterreichs höchster Berg, alpines Wahrzeichen und das Symbol der Ostalpen schlechthin ist wohl der Großglockner mit 3797 Meter im Nationalpark Hohe Tauern. Er ist von ausgedehnten Gletschern umgeben von denen das Pasterzenkees kurz Pasterze genannt am Fuß seiner Nordostflanke der größte Gletscher der Ostalpen ist. An Wettergünstigen Tagen erlebt der Glockner wahre Massenanstürme und vor dem Gipfel stauen sich die Klettergruppen. Obwohl er nicht zu den ganz leichten Kletterrouten zählt, liegt seine Besteigung auch für den Normalbergsteiger im Bereich des Möglichen. Zwei Expeditionen waren nötig bis der Glockner im Jahre 1800 erstmals bezwungen wurde. Ein wichtiger Stützpunkt für die Bergsteiger auf den Weg zum Gipfel ist die Erzherzog-Johann-Hütte auf der Adlersruhe 3454 m. Der Glockner besitzt wahrliche „Highlights“ wie etwa die Steilrinne zwischen Großglockner und Kleingglockner, die Pallavacini-Rinne, sie ist benannt nach ihrem Erstdurchsteiger, dem Marktgraf Alfred Pallavicini, dieser fand mit zwei Kalser Bergkollegen 1886 seinen Tod am Glockner. Die Pallavicini-Rinne ist eine der interessantesten Eistouren der Ostalpen. Der Stüdlgrat ist ein beliebter und fantastischer Gratanstieg auf den Glockner der allerdings von vielen Begehern weit unterschätzt… weiterlesen »

The fantastic Four und ein weiterer Gipfelsieg, diesmal der Hochkönig im Salzburger Land

Mit allen Utensilien ausgestattet, wie sich das für eine ausgiebige Tour im Hochgebirge gehört starten wir vier, der Franz, der Stefan, der Karl und der Ludwig am 11. September 08 um 7 Uhr, bei herrlichstem Bergwetter Richtung Mühlbach am Hochkönig. Der Hochkönig mit seinen 2.947 Metern liegt in den Salzburger Kalkalpen im Südosten des Steinernen Meeres. Um 9.15 haben wir Dienten erreicht und stellen unser Auto am Parkplatz Erichhütte ab. Mit Sack und Pack geht es erst einmal zur Erichhütte die ist in einer halben Stunde erreicht. Die Hütte ist von Mai bis Ende Oktober bewirtschaftet. Nun beginnt der Aufstieg auf den Hochkönig. Über einen gut markierten Steig über Wiesen und an Latschen vorbei gelangt man zur Birgkarscharte. Nun folgt der Anspruchsvolle Teil unserer Bergtour. Durch die Steinschlaggefahr ist der der Aufstieg über das Birgkar nicht ganz ungefährlich. Jetzt ist man am blanken Felsen angelangt. Noch etwas ist zu erwähnen, es gibt unterwegs kein Trinkwasser, daher ausreichen Flüssigkeit mitnehmen. Nach einiger Zeit sieht man das Matrashaus, allerdings noch in sehr weiter Ferne. Nach etwa 5 Stunden Gehzeit haben wir den Gipfel des Hochkönig erreicht….. weiterlesen »

Der Großvenediger und vier rüstige Pensionisten auf dem Weg zum Gipfel

Seit Wochen planen wir eine Tour auf den Großvenediger, aber bisher hat uns das Wetter immer einen Strich unter die Rechnung gemacht. Jetzt scheint endlich der richtige Zeitpunkt gekommen. Das Wetter dürfte laut Vorhersage nun für ein paar Tage halten. Nun werden wir, das ist der Karl mit seinen jugendlichen 67 Jahren, der Franz, der Mann ohne jegliche Ermüdungserscheinungen mit gerade einmal 79 Jahren, der Leo mit 73 Jahren und ich mit 75 Jahren den Großvenediger bezwingen. Den Großvenediger mit seinen 3662 Metern und auch der Hauptgipfel der Venedigergruppe in den Hohen Tauern haben wir schon lange für eine unserer Touren ins Auge gefasst. Der Berg an der Grenze zwischen Osttirol und Salzburg ist unter anderem auch der vierthöchste in Österreich. Der BergWir starten am 25. August 2008 bei herrlichem Bergwetter von Linz und der näheren Umgebung aus. Bestens ausgerüstet wie sich das für richtige Bergfexe gehört machen wir uns auf den Weg. Dieser führt uns über Salzburg, das kleine Deutsche Eck, Lofer, Zell am See und Mittersill durch den Felbertauern Tunnel zur Endstation unserer Fahrt, dem Gebührenpflichtigen Parkplatz am Matreier Tauernhaus welches auf einer Seehöhe von 1512 Metern liegt. Hier parken wir unser Auto für 2 Tage. Der Großvenediger oder auch „Weltalte Majestät“ genannt wurde im September 1841 zum Erstenmal bestiegen, nun im August 2008 sind wir vier an der Reihe. Mit der Pferdekutsche um € 6,– pro Person geht es gemütlich bis zum Venedigerhaus, welches auf 1700 Meter Seehöhe liegt. Fahrzeit inklusive „ einen Pferdehuf neu beschlagen “ etwa 90 Minuten. Man kann aber auch mit dem Taxi oder mit einem Traktor mit Anhänger diesen Weg bis nach Innergschlöß auf 1725 Meter Seehöhe zurücklegen. Vom Venedigerhaus erreicht man den Einstieg in etwa 30 Minuten. Nach weiteren doch etwas anstrengenden 4,5 Stunden sind wir an der Neuen Pragerhütte auf 2489 Meter Seehöhe angelangt. weiterlesen »